2016 – von der Knipserei zur Fotografie

Das war es dann wohl mit 2016 – im Großen und Ganzen war es privat für mich leider kein gutes Jahr. Und obwohl ich immer versuche das Positive zu sehen, habe ich mir doch wieder viel zu viel Negatives zu Herzen genommen. Doch nach jedem Tief kommt auch ein Hoch, ich hoffe sehr, dass 2017 eben dieses für mich bereits hält!

Nun ist es an der Zeit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen.

Anfang des Jahres begann ich mich mehr für die Fotografie zu interessieren, schaute mir Fotografie Seiten auf Facebook an, zog mir diverse Tutorials auf YouTube rein. Eine meiner größten Inspirationen 2016 war definitiv Nina Schnitzenbaumer. Ihre Art natürliche, romantische Portraits zu erstellen faszinierte mich. Und auch war ich überrascht, wie viel sie über ihre Techniken preisgab!

Theorie aufgesaugt, weiter ging es mit der Praxis – meine ersten Opfer für die Outdoorfotografie waren das Tattoo Model „Miss Ivi“, welche mittlerweile eine langjährige Freundin ist, sowie meine Mitarbeiterin und gute Freundin „ExtreMia“ im April und Mai. Die Ergebnisse, im Nachhinein betrachtet eher mäßig (sorry Mädels – nächstes Mal wird’s besser! 😉 ) Zu wenig achtete ich z.B. auf Licht und Schatten, die Bedingungen waren suboptimal, keinen Reflektor geschweige denn Assistenten zur Hand und so weiter und so fort. Die Photoshop Bearbeitung…naaaja…ich versuchte das erlernte anzuwenden, mit eher mäßigem Erfolg. Dann lieber noch eine Aktion drüberklatschen um alles zu retten 😉 Photoshop reizte mich schon immer, doch wenn es um Hautretusche o.ä. ging kam ich mit meinem PS Elements doch an meine Grenzen. Die Vollversion musste her!

Es folgten Webinare…endlos viele Webinare! Von Frau Schnitzenbaumer über Laura Helena und Letlice. Alle Bearbeitungstechniken ähnlicher Art, ich versuchte sie alle aus; schrieb mir alles Schritt für Schritt auf um nichts zu vergessen. So lange bis ich alles verinnerlicht hatte und bis ich für mich die perfekte Bearbeitungsart gefunden hatte. Dann entdeckte ich Overlays und wie das nun mal so ist – am Anfang macht man immer zu viel 😉 Ich klatsche einfach drauf. (Mittlerweile setzte ich dezenter und vor allem gekonnter ein 😉 ) Ich zwang mich zu üben bis zum geht nicht mehr um mich möglichst schnell weiter zu entwickeln. Auf die Ergebnisse war ich zu dem Zeitpunkt stolz, heute würde ich vieles anders machen. Nun habe ich verstanden, dass das Ausgangsmaterial möglichst optimal sein sollte um sich „rettende“ Bearbeitungen sparen zu können 🙂
Im Sommer wollte ich unbedingt mehr über meine Kamera erfahren, wollte wissen, was ich da genau mache und was ich wie einstelle, um gewisse Ergebnisse zu erzielen. Vor einem Jahr zog ich mit meinem Freund von Mannheim nach Lampertheim. Ich fühlte mich sehr einsam, wir kannten hier niemanden; und auch wenn MA nicht weit weg ist, so fehlte mir doch den Kontakt zu Menschen in meinem unmittelbaren Umfeld. Ich entschied mich dem Fotostammtisch Focus 00 Lampertheim beizutreten. Meine beste Entscheidung! Mittlerweile habe ich dort Freunde gefunden, die ich keinesfalls mehr missen möchte. Und das tollste – mit ihnen kann ich mich über die Fotografie austauschen, gemeinsam Projekte planen und vor allem viel lachen!

Im Juli dann hatte ich meinen ersten Workshop gebucht – wer hätte es gedacht – bei Nina Schnitzenbaumer. Dieser Workshop war für mich ausschlaggebend! Generell werde ich wahnsinnig nervös wenn mir Leute auf die Finger schauen und dann waren vor Ort Teilnehmer, die sich wesentlich länger mit der Fotografie beschäftigt haben, diverse Objektive u.ä. Equipment besaßen (von denen ich nicht wusste wozu sie gut sind) und teilweise mit der Fotografie Geld verdienten. Und dazwischen war ich, mit meiner Einsteigerkamera und dem einzigen Objektiv, das ich besaß. Das 18-55mm Kit Objektiv. Meine Ergebnisse vor Ort – ein Graus! Doch ein Workshopteilnehmer teilte sich sein 50mm Festbrennweiten Objektiv mit mir. Nun wusste ich was meine nächste Anschaffung sein wird und nach diesem Workshop und nach Erhalt meines neuen Objektives wurde wieder geübt, geübt, geübt.

Im August besuchte ich noch einen Workshop bei Lyonel Stief – dieses Mal ging es um Studiofotografie. Hatte ich doch im Studio bislang nur reine Shopfotos geschossen, bei denen es darum ging, dass Model und Mode ganz ausgeleuchtet sind, erfuhr ich nun wie man Dauerlicht und Blitze gezielt einsetzt. Auch hier hatte Lyonel nochmals seinen kompletten Workflow gezeigt, den ich wieder in meine Bearbeitung mit einfließen lassen konnte.

Seither macht die Fotografie noch mehr Spaß, auch wenn ich längst nicht alles weiß und kann (die Technik und ich werden wohl nie Freunde), so muss ich sagen, fühlt es sich sicherer an und das spiegelt sich in den Ergebnissen wieder. Mittlerweile habe ich genaue Vorstellungen, wie das finale Bild aussehen soll und kann meine Projekte so viel besser planen!

Übrigens habe ich mich dieses Jahr ebenfalls intensiv mit den Themen Social Media, Marketing und auch Suchmaschinenoptimierung auseinander setzen müssen ….alles in Allem war es ein wahnsinnig lehrreiches Jahr für mich in dem ich mehr Informationen aufgesaugt habe als je zuvor! Dementsprechend stressig war mein Jahr leider auch und Stress tut uns bekanntlich nicht gut, daher möchte ich versuchen es im neuen Jahr langsamer angehen zu lassen und mich vermehrt auf Herzensprojekte zu konzentrieren und negative Dinge nicht an mich herankommen zu lassen 🙂

Meine Ziele für 2017:

  • Mehr für meine Gesundheit tun (und mehr auf meinen Körper hören)
  • Weniger negatives, mehr positives in meinem Leben zulassen 🙂
  • Meine „Modelliste“ weiter abarbeiten (ich habe eine Liste mit Models, mit denen ich unbedingt zusammenarbeiten möchte!)
  • mir mein Traumobjektiv leisten (eines aus der Sigma Art Reihe)
  • connecten, connecten, connecten – ich möchte mehr Events besuchen und Gleichgesinnte kennenlernen
  • die 1000 likes auf Facebook knacken 😉
  • und natürlich: mich weiterentwickeln! Es gibt nichts schlimmeres als auf der Stelle zu treten 😉

 

Das war er nun, mein letzter Beitrag für 2016! Wie war dein Jahr? Hast du auch Ziele für 2017?
Ich wünsche dir einen guten Rutsch und hoffe wir sehen/lesen uns im neuen Jahr wieder!

xx CvC

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